ich möchte gern Ihr neuer Bürgermeister werden.

Doch damit Sie mir Ihr Herz und Vertrauen schenken können, ist es zunächst einmal an mir, mich und meine Ideen vorzustellen. Mein Name ist Sven Herzberger. Ich bin 48 Jahre alt, Rechtsanwalt und aus tiefstem Herzen Zeuthener.

Ich lebe gern hier!

Ich habe mich bewusst dafür entschieden, für alle Zeuthener Bürger ins Rennen zu gehen, als überparteilicher und unabhängiger Kandidat. Ich denke, dass immer die beste Lösung und das überzeugendste Konzept zum tragen kommen sollten.

Sachlich, wirtschaftlich und menschlich.

Ich sehe mich als Mediator und Gestalter. Mein Ziel ist es, konstruktive Vorschläge und Ideen zu bündeln und im Anschluss daran, gemeinsam mit Ihnen als Bürger, der Gemeindevertretung und der Verwaltung, eine Umsetzung im Sinne aller zu veranlassen.

Wem nützen Worte, wenn keine Taten folgen?

Vielleicht stellen Sie sich die Frage: Warum will Herr Herzberger jetzt eigentlich Bürgermeister in Zeuthen werden?

Die Antwort darauf ist relativ einfach. Zunächst gehört dazu ein gewisser Stolz auf seinen Wohnort und Lebensmittelpunkt. Den besitze ich, denn ich lebe gern hier und finde Zeuthen kann sich zeigen und ist immer einen Besuch wert. Aber ich stelle auch fest, Zeuthen kann mehr. In einigen Angelegenheiten laufen wir den Problemen hinterher. Wir hätten uns längst damit beschäftigen müssen, wie wir uns mit zukunftsweisenden Konzepten auf zukünftig benötigte Kita- und Schulplätze einstellen. Wie wir dafür sorgen, dass unsere Zeuthener Kinder hierbleiben können und eine eigene Wohnung beziehen können. Dafür ist Wohnungsbau notwendig.

Wir brauchen eine Zukunftsvision für Zeuthen, die unsere Gemeinde noch lebenswerter für alle macht und auch alle Zeuthener mitnimmt. Dafür ist es wichtig, dass Verwaltung und Gemeindevertretung immer eng und effektiv zusammenarbeiten, auch gemeindeübergreifend. Die Verwaltung muss das Ziel, aber auch die Möglichkeit bekommen Dienstleister für unsere Einwohner zu sein. Das möchte ich leisten! Die persönlichen Voraussetzungen hierfür bringe ich mit. Ich war in größeren Unternehmen für Mitarbeiter im Kundenservice verantwortlich, kenne also die Notwendigkeit Prozesse menschen-/bürgerfreundlich zu gestalten. Ich setze mich in meiner täglichen Arbeit als Rechtsanwalt mit Fragen der Verwaltung auseinander.

Ich bin hoch motiviert und fest davon überzeugt, dass Verwaltung mit Freude für die Bürger da sein kann; dass die gemeinsame Diskussion über Ideen, die gemeinsame Umsetzung mit den Bürgern der Gemeinde und nicht gegen sie, eine Zukunft für unser Zeuthen ermöglichen kann, auf das wir alle stolz sein können. Zu all diesen Themen möchte ich als Ihr kommender Bürgermeister meinen Beitrag leisten!

Lebenslauf

geboren am 25. Mai 1969 in Strausberg

Ausbildung

Studium der Rechtswissenschaften (Universität Potsdam)

Fachschulstudium in der ehem. DDR (Unterstufenlehrer mit dem Wahlfach Musikerziehung), Institut für Lehrerbildung Berlin

Beruf

Rechtsanwalt (Verwaltungsrecht, Arbeitsrecht und Urheberrecht), niedergelassen in Berlin-Mitte, KWP Rechtsanwälte

bis 2011: operativer Leiter Kundenservice bei Neckermann (Frankfurt a. M.), Personalverantwortung für ca. 400 Mitarbeiter

bis 2009: leitender Angestellter und Prokurist bei Arcandor (Karstadt/Quelle), Personalverantwortung für ca. 1.200 Mitarbeiter

2009 Gewinner des CAt-Awards, Auszeichnung als „Callcentermanager des Jahres in Deutschland“

2009 Auszeichnung als „Global Contact Center Manager of the Year“ in Las Vegas (USA)

Mein Herz schlägt für unsere Heimat.

 

Als echtes Brandenburger Landeskind wurde ich 1969 in Strausberg geboren. Aufgewachsen bin ich in mittelständigen Verhältnissen, meine Mutter ist Ärztin, mein Vater Diplom-Ingenieur. Ich selbst habe in der DDR die Polytechnische Oberschule besucht, danach von 1985-1989 ein pädagogisches Fachschulstudium absolviert. Der Abschluss wurde mir jedoch erst nach der Wiedervereinigung zuerkannt, da ich 1988 einen Ausreiseantrag gestellt hatte und im Sommer 1989, noch vor dem Fall der Mauer, aus der DDR in die Bundesrepublik geflüchtet bin. In Hessen fand ich meine „zweite Heimat“, doch direkt nach der Wende lag für mich klar auf der Hand: „Du musst zurück zu deinen Wurzeln und die Zukunft mitgestalten!“ Zu dieser Zeit lebten meine Eltern in Berlin, mein erster Stopp im „neuen Deutschland“. Gerechtigkeit ist und war für mich schon immer eine der Haupttugenden des menschlichen Miteinanders. Kein Wunder also, dass ich nach der Wende ein Hochschulstudium der Rechtswissenschaften an der neu gegründeten Universität Potsdam begann und dieses mit dem ersten juristischen Staatsexamen abschloss. Im Anschluss daran folgten Beschäftigungen als Leitender Angestellter im Karstadt/Quelle-Konzern und bei Neckermann. Eine spannende Zeit, in der ich viele Erfahrungen in Sachen Verwaltung, Management und Teamführung sammeln konnte. Nach Absolvierung des Referendariats und erfolgreichem, zweiten juristischem Staatsexamen, arbeite ich seit 2013 als selbständiger Rechtsanwalt in der Kanzlei KWP Rechtsanwälte in Berlin. Meine Schwerpunkte in der anwaltlichen Tätigkeit sind das Verwaltungsrecht, das Arbeitsrecht sowie das Urheberrecht.

Weil dies gelegentlich gefragt wird: Ich habe zu keinem Zeitpunkt für das Ministerium für Staatssicherheit gearbeitet. Im Übrigen wird jeder Jurist, der einen Antrag auf Zulassung als Rechtsanwalt stellt, auf eine offizielle bzw. inoffizielle Mitarbeit für das Ministerium für Staatssicherheit überprüft.

Da ich ein Mensch bin, der gern Positives bewegt, war das politische Parkett stets ein interessantes Pflaster für mich. Unmittelbar nach der Wende war ich in der Initiative für Frieden und Menschenrechte, später auch in der SPD und der PDS (Die LINKE) aktiv. Mein politisches Engagement nach der Wende und im Übrigen bis heute, hatte seine Wurzel jederzeit in der festen Überzeugung, dass Gerechtigkeit und fairer Umgang der Menschen miteinander für ein Gemeinwohl nicht wegzudenkende Bedingungen sind. Unabhängig von politischer und weltanschaulicher Haltung.

Ich bin heute nicht mehr in einer politischen Partei engagiert, weil Parteien anders als ich es erwarte, gelegentlich ihre politischen Überzeugungen für den Machterhalt über Bord werfen. In Brandenburg sind kritische Beispiele der jüngsten Vergangenheit Themen wie die Kreisgebietsreform und die Diskussion über Gemeindefusionen, die Altanschließerproblematik mit dem Wasser- und Abwasserzweckverband, der Flughafen BER und einige mehr. Es wird manchmal aus den Augen verloren, wofür unser Gemeinwesen da ist. Für das geregelte, aber zugleich freiheitliche und gerechte Zusammenleben in der Gemeinschaft. Das sind die Grundwerte, für die ich stehe und immer stehen werde.

Auf kommunaler Ebene ist dies am besten gemeinsam umzusetzen, denn in einer Gemeinde zählen zuvorderst die Sachthemen der Gemeinschaft und nicht politische Klassenkämpfe. Deshalb ist hier eine parteienübergreifende Zusammenarbeit am Sachthema möglich. Angestrebtes Ziel muss immer das Gemeinwohl aller sein. Im Übrigen ist der Bürgermeister nach der Kommunalverfassung ein „Hauptverwaltungsbeamter“. Das heißt, er sollte etwas von Verwaltungsrecht, Führen von Mitarbeitern sowie der Erarbeitung und Umsetzung von Konzepten verstehen. Da kommt es eben nicht auf ein Parteibuch, sondern auf Kompetenzen und Grundüberzeugungen an. Ein „Wir“ ohne persönliche Befindlichkeiten.

Ich lebe total gern in Zeuthen und mag die Menschen hier sehr. Deshalb liegt mir auch das Vereinsleben in unserer Region am Herzen und ich bin gern Mitglied in unseren Vereinen:

 

Gemeinsam! Stark für Zeuthen.
Mit Herz und Verstand.

Meine Schwerpunktthemen für Zeuthen …